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Für T.O.P. beginnt ein neues Kapitel: Ein neuer Verein übernimmt das Integrationsprojekt ab 2027. Die Arbeit der Kultur- und Sprachmittler*innen soll an den Standorten Weilheim und Schongau fortgeführt werden.
Das Integrationsprojekt T.O.P. – Teilhabe Orientierung Perspektiven wird ab dem 1. Januar 2027 von einem neuen Verein weitergeführt. Der bisherige Träger des Projekts, die Diakonie München und Oberbayern, wird dieses Projekt zum Jahresende an den neuen Verein übergeben. Grund für die Entscheidung der Diakonie ist das Ende einer Projektfinanzierung.
"Die Förderung für das Projekt war von Anfang an befristet. Nachdem die Finanzierung durch die Evangelische Landeskirche Bayern Ende 2025 ausgelaufen ist, haben wir das Projekt noch ein weiteres Jahr aus eigenen Mitteln getragen. Es freut uns, dass sich Menschen gefunden haben, die das Projekt nun weiterführen werden", erklärt Andrea Betz, Vorstandssprecherin der Diakonie München und Oberbayern.
Sie betont: "Wir wissen, wie viel Zeit und Herzblut die Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren eingebracht haben. Nur durch ihr Engagement konnte das Projekt so viel bewirken. Ihnen gilt unser herzlicher Dank dafür."
Im Projekt, das zwei Standorte in Weilheim und Schongau hat, engagieren sich gut integrierte Migrant*innen ehrenamtlich. Sie wurden in mehreren Qualifizierungskursen als Kultur- und Sprachmittler*innen ausgebildet. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen können sie Neu-Ankommende kultursensibel und in der jeweiligen Muttersprache unterstützen.
"Sie sind echte Brückenbauer*innen zwischen den Kulturen: mit Herz, Sprache und Wissen", so Ingeborg Bias-Putzier. Sie ist eine der Initiator*innen von T.O.P. und leitet das Projekt bis heute. "Mit T.O.P. haben wir gezeigt, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt erfolgreich gestaltet werden kann. Migration und Integration werden hier gelebt."
Bias-Putzier hat sich gemeinsam mit einigen Mitstreiter*innen entschieden, T.O.P. ab dem 1. Januar 2027 in einem eigenen Verein weiterzuführen. "Wir hoffen, dass wir damit beide Standorte auf Dauer erhalten können", so Bias-Putzier.
Veröffentlicht: 14.09.2026
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