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Im Rahmen von Mehrwert:Pflege will die Hilfe im Alter gGmbH die Resilienz ihrer Mitarbeitenden stärken. Warum es für Gesundheitsförderung mehr als einen Obstkorb braucht.
Die Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken – das ist das Ziel eines Projekts, das die Hilfe im Alter gGmbH jetzt im Rahmen von Mehrwert:Pflege startet. Die Hilfe im Alter gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Diakonie München und Oberbayern. Kick-off ist am 7. März im Evangelischen Pflegezentrum Sendling. Dort startet das Pilotprojekt "SendlingCareVibes". Danach wird Mehrwert:Pflege in weiteren Einrichtungen der Hilfe im Alter gGmbH ausgerollt.
"Wir arbeiten in einer sehr herausfordernden Branche, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Dazu gehören natürlich auch die Mitarbeitenden", erklärt Hilfe-im-Alter-Geschäftsführer Dirk Spohd. Als Gründe zählt er einige Beispiele auf: "Schichtdienst, der Abschied von Bewohner*innen, komplexe Pflege- und Versorgungssituationen, ein enormer Dokumentationsaufwand verbunden mit hohen gesellschaftlichen und individuellen Erwartungen an alle Mitarbeitenden. Das alles lässt ja niemanden kalt. Darum wollen wir mit diesem Projekt gezielt die Resilienz unserer Mitarbeitenden stärken."
Das Ziel sei es, gesundheitsfördernde Strukturen auszubauen, betont auch Carolin Walter, Leiterin des Evangelischen Pflegezentrums in Sendling: "Ein Obstkorb, mit dem oft in Stellenanzeigen geworben wird, hat null Wirkung für die Gesundheitsförderung. Nichtpassende Strukturen verursachen Stress. Hier wollen wir schauen, an welchen Stellschrauben wir drehen können, um unsere Mitarbeitenden noch gezielter zu entlasten." Sie ist überzeugt: "Ein gesundes, zufriedenes Team, das gerne zur Arbeit geht, ist auch für unsere Bewohner*innen ein großes Plus."
Dabei sei es wichtig, alle Versorgungsbereiche in den Blick zu nehmen: "Ein Pflegezentrum besteht ja nicht nur aus Pflegekräften. Damit sich die Bewohner*innen wohlfühlen, braucht es viele Professionen: von den Mitarbeiter*innen am Empfang, über die Küche, Service-, Verwaltungs- und den Betreuungskräften bis hin zum Facilitymanagement. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag unseren Bewohner*innen ein würdevolles Zuhause zu bieten." Insgesamt arbeiten im Evangelischen Pflegezentrum Sendling mehr als 160 Menschen.
Förderung durch Mehrwert:Pflege Ermöglicht wird das Projekt durch das Angebot Mehrwert:Pflege, das der Verband der Ersatzkassen im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes auf den Weg gebracht hat. Es sieht betriebliches Gesundheitsmanagement als partizipativen Prozess, der auf jede Einrichtung abgestimmt wird und die u.a. oben benannten Themen lösungsorientiert bearbeitet. Die Hilfe im Alter gGmbH wird im Rahmen ihres Projekts durch die Prozessbegleiter*innen der B.A.D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, welche im Auftrag des vdek – Verband der Ersatzkassen e.V. zum Einsatz kommen, unterstützt. Der gesamte Prozess wird vom vdek refinanziert und ist daher für den Träger kostenfrei.
Die Beratung umfasst dabei mehrere Meilensteine. Zunächst startet der Prozess mit einer Analysephase, in der Mitarbeitende und Führungskräfte in Fokusgruppen befragt werden. Anschließend geht es an die konkrete Umsetzung passgenauer Maßnahmen, welche Antworten und Lösungen für gemeinsam priorisierte Themen geben. Diese sollen sowohl das individuelle Gesundheitsverhalten der Mitarbeitenden als auch Prozesse und Verhältnisse in der jeweiligen Pflegeeinrichtung umfassen. Besonders ist der darauffolgende Meilenstein, welcher prüft, ob die Maßnahmen auch die notwendige Wirkung zeigen. Gegebenenfalls werden neue Maßnahmen abgeleitet, um eine maximale Nachhaltigkeit zu erzeugen.
Diakonie München und Oberbayern gGmbH
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Für Kinder und Jugendliche, die nicht schul- oder ausbildungsfähig sind.
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Erfahren Sie mehrDie ISO 9001 ist eine international anerkannte Norm für Qualitätsmanagementsysteme.
Im Pflegesektor gewährleistet und verbessert Sie die Qualität der Pflege-Dienstleistungen.
Der Familienpakt Bayern wurde von der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft geschlossen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
Ziel ist es:
FairWertung ist der Zusammenschluss gemeinnütziger Altkleidersammler in Deutschland. Die angeschlossenen Organisationen setzen sich für Transparenz und Fairness bei Kleidersammlungen ein. Sie stehen damit für einen verantwortlichen Umgang mit den gespendeten Textilien. Ihre Sammlungen sind am Zeichen „Fairwertung – bewusst handeln“ auf Kleidersäcken, Altkleidercontainern und Internetseiten zu erkennen.
Der Grüne Gockel ist das Zertifikat für ein Umweltmanagementsystem. Das System orientiert sich an den Vorgaben der EU-Verordnung für Umweltmanagement und -audit (EMAS III). Ziel ist, immer umweltfreundlicher zu werden und dabei möglichst wirkungsvoll die eigenen Prioritäten zu setzen.
Diese Europäische Qualitätsmanagementnorm beschreibt welchen Standards das innerbetriebliche Qualitätsmanagementsystem entspricht. Die diakonia ist im Rahmen dieser Norm für die Entwicklung, Planung und Durchführung von Bildungs-, Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen zertifiziert.
Die erfolgreiche AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)-Zertifizierung erbringt denn Nachweis, dass diakonia nachweislich alle relevanten Voraussetzungen als Träger von Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch erfüllt.
Pressesprecherin