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Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich das Team des Evangelischen Pflegezentrums Schlehdorf intensiv in der Palliativversorgung. Nun erhielt es für seine Arbeit ein Zertifikat im Rahmen des PallExcellence-Verfahrens.
Eine hochwertige Palliativversorgung für Bewohner*innen, die sich in der letzten Lebensphase befinden: Das ist das große Anliegen des Evangelischen Pflegezentrums Schlehdorf. Im Sinne von "End-of-Life-Care" sollen sich die Menschen im Pflegeheim wie zu Hause fühlen und etwa belastende und wenig zielführende Maßnahmen wie z.B. eine unnötige Verlegung ins Krankenhaus am Lebensende vermieden werden. Bereits seit 1999 arbeitet das Team daran, die bestmögliche Versorgung und Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen zu etablieren und zu sichern. Nun hat das Haus, das zur Hilfe im Alter gGmbH der Diakonie München und Oberbayern gehört, die Zertifizierung im Rahmen des PallExcellence-Verfahrens des bayrischen Hospiz- und Palliativverbandes e.V. erhalten. Das Verfahren dient dem Nachweis von qualitätsgesicherter Palliativversorgung in der Einrichtung.
Begleitung und Betreuung bis zuletzt
"Wir freuen uns sehr, dass unser jahrzehntelanges Engagement auf regionaler Ebene sowie in verschiedenen trägereigenen Arbeitsgremien auf diese Weise anerkannt wird", sagt Einrichtungsleiter Jörg Kahl. "Uns ist es ein großes Anliegen, die Lebensqualität von Bewohnerinnen und Bewohnern mit palliativem Bedarf solange wie möglich zu fördern und zu erhalten." Der Prozess zur Etablierung einer Hospiz- und Palliativkultur bzw. zu einer entsprechenden Versorgung in der Einrichtung wurde zentral und trägerweit bereits 1999 mit Unterstützung durch die Fachstelle SPES (Spiritualität – Palliative Care – Ethik – Seelsorge) angestoßen. "Das war zum damaligen Zeitpunkt im stationären Bereich noch eine relativ neue, wenngleich auch vollkommen notwendige Idee", ergänzt Kahl. Ziel ist es seit mehr als 20 Jahren, die betroffenen Frauen und Männer sowie ihre An- und Zugehörigen bis zu ihrem Lebensende in der Einrichtung zu versorgen und zu begleiten.
"Eine gute Palliativversorgung gelingt allerdings nur im Miteinander verschiedener Akteure", weiß Einrichtungsleiter Jörg Kahl. Hierzu zählt die Kooperation mit dem Christophorus Hospizverein Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. sowie eine lange und enge Zusammenarbeit mit den betreuenden Hausärzt*innen, darunter mit einem Palliativmediziner. Die Fachstelle SPES berät und unterstützt die insgesamt zehn Einrichtungen der Hilfe im Alter gGmbH unter anderem zum Thema "Palliative Versorgung". Alle Mitarbeiter*innen sind in das Konzept zur Hospizkultur und Palliativversorgung eingebunden wie durch regelmäßige Teamgespräche, Fortbildungen, Informationsveranstaltungen sowie durch themenspezifische Workshops und Arbeitsgruppen. Die Gesamtziele werden durch Maßnahmen wie (ethische) Fallbesprechungen und trägerinterne Audits nachgehalten. Trägerweite Angebote rund um das Thema "Palliative Care" ergänzen das Angebot.
Der Erwerb des Zertifikats wurde finanziell durch die Evangelische Bank, die Acredo Stiftung, die Evangelische Stiftung Hospiz sowie durch das Diakonische Werk unterstützt.
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Der Grüne Gockel ist das Zertifikat für ein Umweltmanagementsystem. Das System orientiert sich an den Vorgaben der EU-Verordnung für Umweltmanagement und -audit (EMAS III). Ziel ist, immer umweltfreundlicher zu werden und dabei möglichst wirkungsvoll die eigenen Prioritäten zu setzen.
Diese Europäische Qualitätsmanagementnorm beschreibt welchen Standards das innerbetriebliche Qualitätsmanagementsystem entspricht. Die diakonia ist im Rahmen dieser Norm für die Entwicklung, Planung und Durchführung von Bildungs-, Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen zertifiziert.
Die erfolgreiche AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)-Zertifizierung erbringt denn Nachweis, dass diakonia nachweislich alle relevanten Voraussetzungen als Träger von Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch erfüllt.
Pressesprecherin