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Ihr Ziel war es, das Evangelische Pflegezentrum Planegg gemeinsam mit den Mitarbeitenden zukunftsfähig zu machen: Astrid Ühlein hat auch während der Pandemie wichtige Entwicklungen vorangebracht. Nun hat sie die Leitung an Christof Faisst übergeben und schaltet bewusst einen Gang herunter.
Sieben Jahre lang hat Astrid Ühlein das Evangelische Pflegezentrum Planegg geleitet. Nun hat sie die Verantwortung an Christof Faisst übergeben. Ühlein bleibt der Hilfe im Alter gGmbH, einem Tochterunternehmen der Diakonie München und Oberbayern, erhalten und wechselt in die Pflegeüberleitung des Evangelischen Pflegezentrums Westend in München.
Astrid Ühlein ist examinierte Pflegefachkraft und seit 2012 bei der Hilfe im Alter gGmbH tätig. Nach mehreren Jahren als Assistenz und stellvertretende Einrichtungsleitung im Evangelischen Pflegezentrum Sendling übernahm sie im November 2018 die Leitung der Einrichtung in Planegg. Ihre Zeit dort fiel in Jahre des Wandels, geprägt von strukturellen Veränderungen und von der Corona-Pandemie, die Pflegeeinrichtungen besonders forderte.
"Mein Ziel war es, die Einrichtung gemeinsam mit allen Mitarbeitenden zukunftsfähig weiterzuentwickeln", erklärt Ühlein rückblickend. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit standen die Bewohner*innen, ihre Bedürfnisse, Wünsche und ihr Alltag.
Die Corona-Pandemie habe diese Haltung nicht verändert, sondern geschärft. "Corona war wie ein Brennglas", betont Ühlein. Fragen der Digitalisierung, der Personalgewinnung und der Belastbarkeit der Mitarbeitenden traten deutlicher hervor. Gleichzeitig sei das Zusammengehörigkeitsgefühl im Haus gestärkt worden.
Auch unter diesen erschwerten Corona-Bedingungen brachte das Pflegezentrum mit Ühleins Leitung wichtige Entwicklungen voran. Es stellte die Pflegeorganisation neu auf, arbeitete kontinuierlich an der Qualität der Leistungen und überprüfte Prozesse sowie Schnittstellen. Parallel dazu brachte die Einrichtung mehrere bauliche Maßnahmen voran: Der Eingangs- und Empfangsbereich wurde modernisiert, die Flure erhielten neue Bodenbeläge und Beleuchtung, Wohn- und Essbereiche wurden umgestaltet. Zudem entwickelte das Team das Veranstaltungsangebot für die Bewohner*innen weiter, baute palliative Angebote aus und intensivierte die Angehörigenarbeit. Für die Mitarbeitenden etablierte das Pflegezentrum ein betriebliches Gesundheitsmanagement.
Den Abschied aus der Leitungsfunktion beschreibt Ühlein als bewusste Entscheidung: "Die Menschen – Bewohner*innen ebenso wie die Mitarbeitenden – benötigen eine Führung und Leitung mit sehr viel Energie. Diese konnte ich nicht mehr im benötigten Maße aufbringen. Daher habe ich mich entschieden, einen Gang herunterzuschalten."
Mit dem Wechsel in die Pflegeüberleitung bleibt Ühlein der Organisation verbunden. Künftig berät sie im Evangelischen Pflegezentrum Westend Interessierte, koordiniert die Belegung von Pflegeplätzen und begleitet Übergänge von der eigenen Wohnung in die Pflegeeinrichtung.
Wechsel ist gut vorbereitet
Ühleins Nachfolger Christof Faisst ist seit 2021 bei der Hilfe im Alter tätig. Nach einem Studium des Sozialmanagements begann er als Assistenz der Einrichtungsleitung im Evangelischen Pflegezentrum Sendling, zuletzt war er dort stellvertretender Einrichtungsleiter. Darüber hinaus war er an mehreren Projekten der Hilfe im Alter gGmbH beteiligt, unter anderem am Betriebsübergang des Evangelischen Pflegezentrums Herzogsägmühle.
"Die Aufgabe als Einrichtungsleitung ist maximal vielfältig: Kein Tag ist wie der andere und darin liegt die Besonderheit und Motivation", so Faisst. Im Zentrum stehe für ihn die Begleitung und pflegerische Versorgung der Bewohner*innen sowie die Gestaltung eines Ortes, an dem Menschen sich alle Menschen wohlfühlen und gerne begegnen möchten. Entscheidend sei dabei das Miteinander: "Allein ist es schwierig, gemeinsam als Team sind wir stark, um das Evangelische Pflegezentrum Planegg weiterhin bei all den Herausforderungen zukunftsfähig zu machen."
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