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Mit den "Lebensplätzen für Frauen" in München-Lochhausen schafft die Diakonie München und Oberbayern ein dauerhaftes Wohnangebot für ältere wohnungslose Frauen. Das Housing-First-Projekt bietet künftig 33 Frauen ein neues Zuhause.
Am 18. Dezember erhält die Diakonie München und Oberbayern die Schlüssel für ihre neue Einrichtung "Lebensplätze für Frauen" in Lochhausen. Das Projekt wird vom Sozialreferat der Landeshauptstadt München finanziert.
33 ältere Frauen, die zum Teil seit vielen Jahren ohne feste Unterkunft leben, finden hier künftig ein eigenes, unbefristetes Zuhause. Das Haus ist barrierefrei, zwei Apartments sind rollstuhlgeeignet. Die RESIDIA Gruppe hat das ehemalige Bürogebäude umfassend für diese Bedarfe umgebaut und übergibt nun die Schlüssel an die Diakonie.
Andrea Betz, Vorstandssprecherin der Diakonie München und Oberbayern erklärt: "Die Lebensplätze ermöglichen eigenständiges und dauerhaftes Wohnen für ältere wohnungslose Frauen. Wohnungslosigkeit bei Frauen ist oft verdeckt und – im Vergleich zu Männern – weniger sichtbar. Sie ist zudem mit besonderen Herausforderungen verbunden: Eine erhöhte Gefahr von Gewalt, Ausbeutung durch missbräuchliche Beziehungen oder psychische Traumata belasten viele Frauen. In den 'Lebensplätzen' können sie ein sicheres Zuhause finden."
Schon 2011 hatte die Diakonie mit den "Lebensplätzen für Frauen" am Lieberweg ein frühes Housing-First-Projekt in Deutschland verwirklicht, lange bevor der Begriff zum festen Bestandteil sozialpolitischer Debatten wurde. "Ein eigener Mietvertrag ohne Vorbedingungen, das war damals mutig von der Stadt München und der Diakonie", erinnert sich Isabel Schmidhuber, die als Bereichsleiterin bei der Diakonie München und Oberbayern unter anderem für die Wohnangebote für wohnungslose Frauen zuständig ist.
Die Frauen, die nun in die "Lebensplätze für Frauen" in Lochhausen einziehen, haben oft traumatisches erlebt. Wohnungslosigkeit ist nur ein Teil ihrer Geschichte. Viele kämpfen zum Beispiel mit psychischen und körperlichen Erkrankungen oder Schulden. "Die künftigen Bewohnerinnen haben über Jahre in provisorischen, extrem belastenden Verhältnissen gelebt, oft ohne Zugang zu medizinischer Versorgung oder sozialen Kontakten", sagt Schmidhuber.
Im Mittelpunkt der neuen Einrichtung steht ein Gedanke: Selbstbestimmung. "Viele Frauen haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Autonomie. Angesichts ihrer Lebensläufe, in denen sie wenig Verlässlichkeit und Vertrauen erfahren haben, ist das nicht verwunderlich", so die Sozialpädagogin.
Das Team nimmt dieses Bedürfnis ernst: Alle Unterstützungsangebote sind freiwillig, jede Bewohnerin entscheidet selbst, ob sie sie nutzt.
Die Mitarbeiterinnen unterstützen die Bewohnerinnen, mit Erkrankungen oder traumatischen Erfahrungen umzugehen, ihre finanzielle Situation zu ordnen und eine tragfähige Perspektive für ihr Leben zu entwickeln. Sie begleiten sie zudem dabei, wieder Anschluss zu finden. Das multiprofessionelle Team besteht aus acht Mitarbeitenden und wird von einem Nachtdienst unterstützt.
Die Einzüge beginnen ab sofort und erfolgen schrittweise über die kommenden Monate.
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